Bericht OTZ vom 03.04.2009
Hund aus misslicher Lage im Steinbruch befreit
Drehleiter der Schleizer Feuerwehr im Einsatz Rödersdorf (Müller). Zu einer außergewöhnlichen Rettungsaktion wurden gestern Mittag die Kameraden der Schleizer Freiwilligen Feuerwehr gerufen. Im Steinbruch Kahleit, unweit von Rödersdorf, war eine zirka zehn Jahre alte Hündin über zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Der Hilferuf wurde von Marion Damisch vom Tierheim nach Hinweis der Mitarbeiter des Steinbruchs ausgelöst.
Ohne zu zögern setzten sich die Kameraden um Wehrführer Axel Wöhrle in Bewegung um Hilfe zu leisten. Die Rettung des Sheltie?s gestaltete sich äußert schwierig, eine Bergung von oben herab, war auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich. So mussten die Kameraden der Feuerwehr mit ihrer Drehleiter in den Steinbruch hinab fahren und ihre Leiter fast 20 Meter ausfahren, um an den terrassenförmigen Vorsprung auf dem die Hündin lag heranzukommen. Mehrfach musste die Feuerwehrleiter umgesetzt werden, damit ein gefahrloses Betreten des Vorsprunges für die Retter möglich wurde. Zusätzlich behinderte ein schlammiger Untergrund die Arbeiten, doch dies war kein Grund für die Kameraden zum Aufgeben. Nachdem die völlig verstörte Hündin wieder sicheren Boden unter den Pfoten hatte, wurde sie durch die Mitarbeiter des Schleizer Tierheims einem Tierarzt zur Untersuchung übergeben.
Ohne die Schleizer Feuerwehr und ihre Technik wäre eine Rettung der Hündin unmöglich gewesen , so Tierheimleiter Uwe Bauer. Unverständnis kam bei den Kameraden der Feuerwehr und den Mitarbeitern des Tierheims auf, als sie erfuhren, dass der Hund bereits mehrere Tage auf diesen Vorsprung lag. Uwe Bauer fordert deshalb alle Tierhalter auf, den Verlust ihres Tieres umgehend bei der Polizei oder im Tierheim zu melden. Die Kosten für diesen Einsatz übernimmt in diesem Fall die Stadt Schleiz, informierte Stadtbrandmeister Ronny Schuberth.






