Liebe Kolleginnen und Kollegen der FF Schleiz, über einen Hinweis eines Kollegen bin ich auf Eure Seite gestoßen. Ich war der Pilot des Rettungshubschraubers, der am 09.05. mit Euch im Einsatz an der Staumauer war. Den Dankworten Eurer Einsatzführung "Die Einsatzführung bedankt sich bei allen Kameradinnen und Kameraden sowie den Rettungskräften des DRK, des RTH und den Notärzten, aber auch den 6 angereisten Notfallseelsorgern sowie den Beamtinnen und Beamten der Polizei Schleiz, die alles für die Rettung des Kindes und die Betreuung der Angehörigen gaben und perfekt zusammenarbeiteten."
möchte ich mich gerne anschließen. Eigentlich mache ich so etwas lieber persönlich, da ich jedoch nur 3 Tage als Krankheitsvertretung für einen Kollegen auf dem Chr. 70 in Jena eingesetzt war und normalerweise den Chr. Europa 1 in Aachen fliege, bleibt mir nur dieser Weg. Obwohl alle beteiligten Kräfte ihr Bestes gegeben haben, konnte dem kleinen Julian, wie Ihr wisst, nicht mehr geholfen werden; die Zeit sprach einfach dagegen! Letztendlich mussten die Rettungsbemühungen der Mediziner im Schockraum der Uni Jena eingestellt werden. Für Eure Hilfe vor Ort, die Unterstützung bei Start und Landung und der Bergung und den Transport des Jungen zum Hubschrauber möchte ich mich ganz besonders bedanken; das war einfach vorbildlich und hätte nicht besser und schneller laufen können! Auch wenn ich für diesen Einsatz die direkte Landung an der Einsatzstelle, also auf der Staumauer, gewählt habe, war es sehr gut, dass Ihr im Vorfeld einen Landeplatz für uns ausgekundschaftet habt und den Transport der medizinischen Crew zur Einsatzstelle sichergestellt hättet! Für das, was Ihr für die Angehörigen und betroffenen Freunde vor Ort geleistet habt, verdient Ihr meinen besonderen Respekt! Diese psychische Belastung ist oftmals heftiger und belastender als die blutigsten Bilder an Unfallstellen, etc.! !!! DANKE !!! Beste Grüße aus …….
Carsten
